Rechner

Photovoltaik-Rechner

Berechne Jahresertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung, jährlichen Nutzen und die grobe Amortisationszeit deiner PV-Anlage.

Eingaben

Jetzt berechnen

Mit diesem Photovoltaik-Rechner kannst du überschlägig berechnen, wie viel Strom eine PV-Anlage pro Jahr erzeugt, wie viel davon du selbst nutzt, wie viel eingespeist wird und nach welcher Zeit sich die Investition grob amortisieren kann. Der Rechner eignet sich für eine erste Orientierung bei Dachanlagen auf Einfamilienhäusern, kleineren Mehrfamilienhäusern und ähnlichen privaten Projekten.

Trage hier den Wert für „Anlagengröße“ ein. Nutze möglichst realistische Angaben, damit das Ergebnis aussagekräftig bleibt.
Trage hier den Wert für „Spezifischer Ertrag“ ein. Nutze möglichst realistische Angaben, damit das Ergebnis aussagekräftig bleibt.
Trage hier den Wert für „Eigenverbrauchsanteil“ ein. Nutze möglichst realistische Angaben, damit das Ergebnis aussagekräftig bleibt.
Trage hier den Wert für „Strompreis“ ein. Nutze möglichst realistische Angaben, damit das Ergebnis aussagekräftig bleibt.
Trage hier den Wert für „Einspeisevergütung“ ein. Nutze möglichst realistische Angaben, damit das Ergebnis aussagekräftig bleibt.
Trage hier den Wert für „Investitionskosten“ ein. Nutze möglichst realistische Angaben, damit das Ergebnis aussagekräftig bleibt.
Trage hier den Wert für „Wartungskosten pro Jahr“ ein. Nutze möglichst realistische Angaben, damit das Ergebnis aussagekräftig bleibt.
Einordnung

Photovoltaik-Rechner: PV-Ertrag, Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit einordnen

Nutze das Ergebnis nicht nur als Einzelzahl, sondern als Szenario-Vergleich. Bei Energie-Rechnern entstehen die größten Unterschiede meist durch Nutzungsdauer, Preisannahmen, Wirkungsgrad und saisonale Effekte.

So nutzt du das Ergebnis besser

  • Rechne ein realistisches und ein sparsames Szenario durch.
  • Vergleiche Monats- und Jahreswerte, damit kleine Tagesbeträge nicht unterschätzt werden.
  • Prüfe die Eingaben mit echten Tarif-, Verbrauchs- oder Gerätewerten.

Häufiger Denkfehler

Der häufigste Fehler ist ein zu optimistisches Nutzungsprofil: zu kurze Laufzeiten, zu niedrige Preise oder vergessene Grundkosten machen Ergebnisse schnell zu schön.

Wie genau ist das Ergebnis?

Das Ergebnis ist eine belastbare Orientierung, wenn die Eingaben realistisch sind. Exakte Abrechnungen können wegen Tarifdetails, Wetter, Nutzung und Anbieterwerten abweichen.

Warum sollte ich mehrere Szenarien rechnen?

Szenarien zeigen, welche Eingabe den größten Einfluss hat. Genau dort lohnt sich Optimierung meistens zuerst.

Nächster sinnvoller Schritt

Nächste sinnvolle Rechner

Nach dem Ergebnis helfen dir passende Rechner dabei, Kosten, Alternativen und Folgeschritte besser einzuordnen.

RatgeberPhotovoltaik kalkulieren: Eigenverbrauch, Ertrag und AmortisationWichtig sind vor allem Verbrauch, Preis und laufende Kosten. Nutze den Rechner nicht nur für einen Einzelwert, sondern prüfe mehrere Szenarien. So erkennst du, ob der wichtigste Hebel bei Tarif, Nutzung und Einsparpotenzial liegt.
Kosten verstehenOrdne Verbrauch, Preise und laufende Kosten besser ein.
Sparpotenzial findenVergleiche Alternativen und erkenne sinnvolle nächste Schritte.
Mehr ÜberblickNutze passende Energie-Rechner statt isolierter Einzelwerte.

So nutzt du das Ergebnis sinnvoll

  • Vergleiche mehrere Szenarien: Ändere wichtige Werte und prüfe, wie stark sich das Ergebnis verändert.

  • Nutze verwandte Rechner: Oft wird die Entscheidung klarer, wenn du Kosten, Zeiträume oder Alternativen zusätzlich berechnest.

Formel

So wird gerechnet

Jahresertrag = Anlagengröße in kWp × spezifischer Ertrag in kWh pro kWp\nEigenverbrauch in kWh = Jahresertrag × Eigenverbrauchsanteil\nEinspeisung in kWh = Jahresertrag − Eigenverbrauch\nBrutto-Jahresnutzen = (Eigenverbrauch × Strompreis) + (Einspeisung × Einspeisevergütung)\nNetto-Jahresnutzen = Brutto-Jahresnutzen − jährliche Wartungskosten\nAmortisationszeit = Investitionskosten ÷ Netto-Jahresnutzen

Beispiel

Beispielrechnung

Beispiel: Eine PV-Anlage mit 10 kWp erreicht bei 1.000 kWh pro kWp einen Jahresertrag von 10.000 kWh. Bei 35 % Eigenverbrauch werden 3.500 kWh selbst genutzt und 6.500 kWh eingespeist. Bei 0,32 € Strompreis und 0,08 € Einspeisevergütung ergibt sich ein Brutto-Jahresnutzen von 1.640 €. Bei 16.000 € Investitionskosten und 1 % Wartungskosten pro Jahr bleiben rund 1.480 € Netto-Jahresnutzen. Die grobe Amortisationszeit liegt damit bei etwa 10,8 Jahren.

Was berechnet dieser Photovoltaik-Rechner?

Der Rechner schätzt den jährlichen Solarstromertrag deiner Anlage, den selbst verbrauchten Strom, die eingespeiste Strommenge, den finanziellen Jahresnutzen und eine grobe Amortisationszeit. Damit kannst du verschiedene Szenarien schnell vergleichen, zum Beispiel unterschiedliche Anlagengrößen, Strompreise oder Eigenverbrauchsquoten.

Für wen ist der Rechner sinnvoll?

Der Rechner ist vor allem für private Hausbesitzer interessant, die prüfen möchten, ob sich eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach wirtschaftlich lohnen kann. Er eignet sich auch gut, um Angebote von Installationsbetrieben grob vorzubereiten oder verschiedene Annahmen miteinander zu vergleichen.

Welche Eingaben sind besonders wichtig?

Entscheidend sind die Anlagengröße in kWp, der spezifische Jahresertrag und der Eigenverbrauchsanteil. Der spezifische Ertrag hängt unter anderem von Standort, Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung und Technik ab. Der Eigenverbrauch steigt oft, wenn tagsüber viel Strom genutzt wird oder ein Speicher vorhanden ist.

Wie realistisch ist die Amortisationszeit?

Die angezeigte Amortisationszeit ist nur eine überschlägige Orientierung. In der Praxis wirken weitere Faktoren: tatsächliche Installationskosten, Finanzierung, Versicherung, laufende Wartung, eventuelle Speicher, steuerliche Behandlung, Einspeisebedingungen und die künftige Entwicklung der Strompreise.

Worauf du bei Photovoltaik besonders achten solltest

Vergleiche bei Photovoltaik nicht nur den erwarteten Ertrag. Wichtig sind auch Investitionskosten, Eigenverbrauch, Dachausrichtung, Verschattung, Strompreis, möglicher Speicher und die Frage, wie gut die Anlage zu deinem tatsächlichen Verbrauch passt.

Warum Eigenverbrauch für die Wirtschaftlichkeit so wichtig ist

Selbst verbrauchter Solarstrom ist oft wirtschaftlich wertvoller als eingespeister Strom, weil du damit teuren Netzstrom ersetzt. Deshalb verbessert ein höherer Eigenverbrauchsanteil die Wirtschaftlichkeit häufig stärker als eine reine Erhöhung der Einspeisemenge. Besonders attraktiv wird das, wenn tagsüber regelmäßig Strom verbraucht wird, etwa durch Homeoffice, Wärmepumpe oder E-Auto-Laden.

Anlagengröße richtig wählen statt nur maximal bauen

Eine größere PV-Anlage produziert mehr Strom, erhöht aber auch die Investitionskosten. Für eine gute Wirtschaftlichkeit ist entscheidend, wie gut Anlagengröße, Haushaltsverbrauch und Nutzungsprofil zusammenpassen. Deshalb lohnt sich der Vergleich mehrerer Szenarien. Ergänzend kannst du auch den Stromkostenrechner und den Wärmepumpen-Rechner nutzen, wenn dein Strombedarf stark vom Heizen oder von elektrischen Verbrauchern abhängt.

Was der Rechner bewusst nicht im Detail abbildet

Der Rechner dient als erste wirtschaftliche Orientierung und nicht als vollständige Projektkalkulation. Nicht detailliert eingerechnet sind zum Beispiel Finanzierungskosten, Zinsaufwand, mögliche Versicherungen, Moduldegradation, Wechselrichtertausch, steuerliche Effekte, regionale Unterschiede oder Batteriespeicher. Für eine belastbare Investitionsentscheidung solltest du deshalb immer echte Angebote und Ertragsprognosen vergleichen.

Wann sich ein Batteriespeicher lohnen kann

Ein Speicher kann den Eigenverbrauch erhöhen, weil mehr Solarstrom zeitversetzt genutzt werden kann. Gleichzeitig steigen aber die Investitionskosten. Wirtschaftlich sinnvoll ist ein Speicher daher nicht automatisch. Sinnvoll ist vor allem der Vergleich: Wie stark steigt der Eigenverbrauch und wie sehr verlängert oder verkürzt sich dadurch die Amortisationszeit des Gesamtsystems?

Photovoltaik als Schutz gegen steigende Strompreise

Viele Betreiber entscheiden sich nicht nur wegen der Einspeisevergütung für eine PV-Anlage, sondern auch wegen der langfristigen Entlastung bei den Stromkosten. Je höher dein Haushaltsstrompreis und je mehr Solarstrom du selbst verbrauchst, desto stärker kann die Anlage gegen künftige Preissteigerungen wirken. Genau deshalb ist Photovoltaik oft besonders interessant für Haushalte mit hohem Tagesverbrauch.

FAQ

Häufige Fragen

Wie viel Strom erzeugt 1 kWp Photovoltaik pro Jahr?

Als grobe Faustregel werden oft etwa 900 bis 1.100 kWh pro kWp und Jahr angesetzt. Der tatsächliche Wert hängt aber stark von Standort, Dachausrichtung, Verschattung, Neigung und Technik ab.

Ab wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Das hängt vor allem von Investitionskosten, Eigenverbrauch, Strompreis und Einspeisevergütung ab. Je mehr selbst erzeugter Strom direkt selbst verbraucht wird, desto schneller kann sich die Anlage wirtschaftlich rechnen.

Was ist ein guter Eigenverbrauchsanteil?

Ein höherer Eigenverbrauchsanteil verbessert meist die Wirtschaftlichkeit, weil selbst genutzter Strom oft mehr wert ist als eingespeister Strom. Wie hoch ein guter Wert ist, hängt vom individuellen Stromverbrauch und gegebenenfalls von einem Speicher ab.

Sind Speicher im Rechner berücksichtigt?

Nicht im Detail. Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch erhöhen, verursacht aber zusätzliche Kosten. Für eine realistische Wirtschaftlichkeitsbewertung sollte der Speicher separat betrachtet werden.

Berücksichtigt der Rechner Förderungen oder Steuern?

Nein, nicht im Detail. Förderungen, steuerliche Sonderfälle, Finanzierungskosten oder regionale Besonderheiten sind im Rechner nicht individuell eingerechnet.

Ist das Ergebnis verbindlich?

Nein. Der Rechner dient nur der allgemeinen Information und ersten Orientierung. Für eine belastbare Planung solltest du Angebote, Ertragsprognosen und gegebenenfalls fachliche Beratung einholen.

Was ist wichtiger: Einspeisung oder Eigenverbrauch?

In vielen Fällen ist Eigenverbrauch wirtschaftlich wichtiger, weil du damit teuren Haushaltsstrom ersetzt. Die Einspeisung bleibt trotzdem relevant, weil überschüssiger Solarstrom weiterhin einen finanziellen Gegenwert haben kann.

Wie stark beeinflusst der Strompreis die Amortisation?

Sehr stark. Je höher der Strompreis, desto wertvoller wird selbst verbrauchter Solarstrom. Dadurch steigt meist der jährliche Nutzen und die Amortisationszeit kann sich verkürzen.

Kann ich mit dem Rechner verschiedene PV-Größen vergleichen?

Ja. Genau dafür ist er besonders nützlich. Du kannst mehrere Szenarien mit unterschiedlichen kWp-Werten, Eigenverbrauchsquoten und Kosten durchspielen und so besser einschätzen, welche Anlagengröße zu deinem Verbrauch passt.

Ist eine kurze Amortisationszeit automatisch alles?

Nein. Neben der Amortisation spielen auch Dachsituation, technisches Risiko, Speicherstrategie, künftiger Eigenverbrauch und langfristige Stromkosten eine Rolle. Eine etwas längere Amortisationszeit kann trotzdem sinnvoll sein, wenn die Anlage gut zu deinem Haushalt passt.