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Photovoltaik-Rechner

Berechne Jahresertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung, Speicher-Effekt, jährlichen Nutzen und die grobe Amortisationszeit deiner PV-Anlage. Den Eigenverbrauch mit Speicher schätzt der Rechner als Ergebnis.

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Mit diesem Photovoltaik-Rechner schätzt du, wie viel Strom eine PV-Anlage pro Jahr erzeugt, wie viel du selbst nutzt, wie viel eingespeist wird und wann sich die Investition grob amortisieren kann. Gedacht ist die Rechnung als erste Einordnung für Dachanlagen auf Einfamilienhäusern, kleineren Mehrfamilienhäusern und ähnlichen privaten Projekten.

Die Anlagengröße wird in kWp angegeben. 10 kWp bedeuten: Die Module leisten unter Standard-Testbedingungen maximal etwa 10 kW. In der Praxis hängt der Jahresertrag von Dachfläche, Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab.
Wähle eine grobe Dach-/Standortannahme. Der Rechner leitet daraus den Jahresertrag ab, statt einen Fachwert wie spezifischen Ertrag vorauszusetzen.
Diesen Wert findest du auf deiner Stromabrechnung. Der Rechner berechnet näherungsweise daraus, wie viel PV-Strom ohne und mit Speicher realistisch selbst genutzt werden kann.
Optional: nutzbare Speichergröße. 0 bedeutet: Speicher-Szenario ausblenden bzw. nicht berücksichtigen.
Grobe Annahme für Lade- und Entladeverluste. 90 % bedeutet: Von 1 kWh Überschuss kommen rechnerisch etwa 0,9 kWh später nutzbar zurück.
Optional: zusätzliche Investition für den Speicher. Damit prüfst du, ob sich der Speicher allein grob trägt.
Trage deinen aktuellen Arbeitspreis pro kWh aus dem Stromvertrag ein. Dieser Wert bestimmt, wie viel jede selbst genutzte PV-kWh spart.
Trage die Vergütung pro eingespeister kWh ein. Sie ist meist niedriger als dein Strompreis, deshalb ist Eigenverbrauch oft wirtschaftlich wichtiger.
Gesamtkosten der PV-Anlage ohne Speicher, möglichst inklusive Montage, Wechselrichter und Nebenkosten. Den Speicher trägst du separat ein.
Pauschale für laufende Kosten wie Wartung, Versicherung oder kleinere Rücklagen. 0,5–1,5 % der Investition pro Jahr ist oft eine grobe Orientierung.
FAQ

Häufige Fragen zum Photovoltaik-Rechner

Wie viel Strom erzeugt 1 kWp Photovoltaik pro Jahr?

Als grobe Faustregel werden oft etwa 900 bis 1.100 kWh pro kWp und Jahr angesetzt. Der tatsächliche Wert hängt aber stark von Standort, Dachausrichtung, Verschattung, Neigung und Technik ab.

Ab wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Das hängt vor allem von Investitionskosten, Eigenverbrauch, Strompreis und Einspeisevergütung ab. Je mehr selbst erzeugter Strom direkt selbst verbraucht wird, desto schneller kann sich die Anlage wirtschaftlich rechnen.

Was ist ein guter Eigenverbrauchsanteil?

Ein höherer Eigenverbrauchsanteil verbessert meist die Wirtschaftlichkeit, weil selbst genutzter Strom oft mehr wert ist als eingespeister Strom. Wie hoch ein guter Wert ist, hängt vom individuellen Stromverbrauch und gegebenenfalls von einem Speicher ab.

Sind Speicher im Rechner berücksichtigt?

Ja, vereinfacht. Der Speicher wird über Speichergröße, Speicher-Wirkungsgrad und Speicherkosten berücksichtigt. Der Rechner ersetzt aber keine stundenbasierte Simulation mit Lastprofil, Wetterdaten, Verschattung, realem Lade-/Entladeverhalten, Speicherdegradation oder detaillierter Speicherwartungsplanung.

Berücksichtigt der Rechner Förderungen oder Steuern?

Nein, nicht im Detail. Förderungen, steuerliche Sonderfälle, Finanzierungskosten oder regionale Besonderheiten sind im Rechner nicht individuell eingerechnet.

Ist das Ergebnis verbindlich?

Nein. Der Rechner dient nur der allgemeinen Information und ersten Orientierung. Für eine aussagekräftige Planung solltest du Angebote, Ertragsprognosen und gegebenenfalls fachliche Beratung einholen.

Was ist wichtiger: Einspeisung oder Eigenverbrauch?

In vielen Fällen ist Eigenverbrauch wirtschaftlich wichtiger, weil du damit teuren Haushaltsstrom ersetzt. Die Einspeisung bleibt trotzdem relevant, weil überschüssiger Solarstrom weiterhin einen finanziellen Gegenwert haben kann.

Wie stark beeinflusst der Strompreis die Amortisation?

Sehr stark. Je höher der Strompreis, desto wertvoller wird selbst verbrauchter Solarstrom. Dadurch steigt meist der jährliche Nutzen und die Amortisationszeit kann sich verkürzen.

Kann ich mit dem Rechner verschiedene PV-Größen vergleichen?

Ja. Genau dafür ist er besonders nützlich. Du kannst mehrere Szenarien mit unterschiedlichen kWp-Werten, Eigenverbrauchsquoten und Kosten durchspielen und so besser einschätzen, welche Anlagengröße zu deinem Verbrauch passt.

Ist eine kurze Amortisationszeit automatisch alles?

Nein. Neben der Amortisation spielen auch Dachsituation, technisches Risiko, Speicherstrategie, Speicher-Wirkungsgrad, künftiger Eigenverbrauch und langfristige Stromkosten eine Rolle. Eine etwas längere Amortisationszeit kann trotzdem sinnvoll sein, wenn die Anlage gut zu deinem Haushalt passt.